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Beschäftigungspotenziale von Frauen

Unternehmen sind mehr und mehr auf die Beschäftigung von Frauen angewiesen. Ein praxisgerechter Leitfaden zeigt, wie man offene und verdeckte Hindernisse überwinden kann.

Foto: Frau auf dem Bau

Checkliste

So können Sie konkret die Beschäftigungspotenziale von Frauen heben:
Download Werkzeugkasten: Zeitgemäße Führungsinstrumente zum Erschließen von Frauenpotenzialen im Management [PDF 331 KB]

Weitere Informationen

Lesen Sie in unserem Buch mehr über die Beschäftigungspotenziale von Frauen:
Zukunft Personal Beschäftigung, Hrsg. Goinger Kreis
Frauenpotenziale heben (Seite 77-86)

Durch die demografische Entwicklung sind die Unternehmen gefordert, Erwerbspotenziale zu heben, die bisher in der Personalarbeit nicht ausreichend adressiert wurden. Dazu gehören insbesondere die Erwerbspotenziale von Frauen. Obwohl dieses Potenzial im Prinzip seit langem bekannt ist, bleibt es jedoch nicht selten beim Wunsch ohne konkrete Umsetzung.

Unter dem Motto „Frauenpotenziale heben“ hat sich der Goinger Kreis in bewährter Kombination von wissenschaftlicher Grundlegung und praktischer Erfahrung im Personalmanagement auf dem Weg gemacht, die Hebung von Frauenpotenzialen handhabbar zu machen. Grundlage hierfür war das Herausarbeiten von sechs erfolgskritischen Handlungsfeldern: Personalauswahl, Arbeitsorganisation, Anreiz und Vergütung, gezielte Förderung, Coaching und Rollenwechsel. Auf Basis dieser sechs Handlungsfelder wurde eine Toolbox entwickelt, die die Eigenverantwortung der Führungskräfte stärken soll, sich aktiv dem Erwerbspotenzial der Frauen zu widmen. Entlang des Beschäftigungszyklus im Unternehmen entstehen unterschiedliche Zielsetzungen bei der Verwendung der Toolbox. Das können die fachliche Entwicklung, die persönliche Entwicklung, die Befähigung für eine neue Aufgabe sein, aber auch die Neubesetzung von außen. Mit einer solchen Toolbox lässt sich sukzessive auch die Unternehmenskultur verändern. Mögliche Anlässe zur Anwendung der Toolbox sind: Eine Stelle kann kurzfristig nicht besetzt werden. Es wird ein Stellenwechsel angestrebt. Es wird ein Rollenwechsel angestrebt.
Die Geschäftsleitung verändert die Strategie. Personen kehren aus Eltern- oder Pflegezeit zurück. Die Nachfolge soll geplant werden. Die sechs Handlungsfelder sind von allen Führungspersonen nutzbar und können zum Standardrepertoire von Führungspersonen werden, um Erwerbspotenziale zu heben.

Foto: Karen Hoyndorf

Ansprechpartner

Karen Hoyndorf
karen.hoyndorf@goinger-kreis.de

„Wir wollten nicht mehr diskutieren, was die Frauen oder die Unternehmen anders machen sollen. Wir wollten endlich ein Werkzeug, das jede Führungsperson im Unternehmen nutzen kann, um sich selber auf den Prüfstand zu stellen. Und voila - da ist es.“