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Digitalisierung und Personalarbeit

Die Digitalisierung der Personalarbeit reicht von automatisierter Administration über Bewerbungs-Apps bis hin zur Personalauswahl. Welche Instrumente stärken tatsächlich den menschlichen Wertbeitrag?

Illustration zum Thema Digitalisierung (Handshake)

 

Die Digitalisierung, so lautet die allgegenwärtige Botschaft, wird nicht nur die Produktwelt und Arbeitswelt, sondern auch die Personalarbeit verändern. Die Digitalisierung wird als unausweichlich und gleichbedeutend mit Innovation und Fortschritt beschrieben. Neue Arbeitsmodelle sollen anstelle von starrer Hierarchie und Kontrolle mehr Dezentralisierung, Autonomie und Flexibilisierung schaffen. Für die Personalarbeit wird versprochen, dass Prozesse nicht nur schneller und kostengünstiger durchgeführt, sondern Auswahl- und Entwicklungsentscheidungen sowie Leistungsbeurteilungen treffsicherer durchgeführt werden können. Richtig verstanden bieten neue Technologien dem Menschen mehr Handlungsoptionen und neue Freiheit- und Gestaltungsoptionen. Aber leisten gegenwärtige Trends und Glaubenssätze der Digitalisierung das wirklich? In einem aktuellen Projekt zur Digitalisierung und Personalarbeit wirft der Goinger Kreis einen kritischen Blick hinter die verheißungsvolle Fassade. Das Ziel ist dabei, die Digitalisierung in den Dienst des Faktors Mensch und des menschlichen Wertbeitrages zu stellen.

Foto: Axel Klopprogge

Ansprechpartner

Dr. Axel Klopprogge
axel.klopprogge@goinger-kreis.de

„Viele Instrumente der Digitalisierung rennen wie die Lemminge in Richtung Standardisierung und Vorhersehbarkeit. Wettbewerbsvorteile kann man aber nur mit Dingen erzielen, die weder standardisiert noch vorhersehbar sind.“