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Digitalisierung und Personalarbeit

Im Hype um die Digitalisierung sollte die Innovationskraft nicht aufs Spiel gesetzt werden. Mit dem Digital HR Manifesto präsentieren wir 12 Leitsätze für digitale und gleichzeitig wertschöpfende Personalarbeit.

Illustration zum Thema Digitalisierung (Handshake)

Erfahren Sie mehr in unserem Buch „Grenzüberschreitungen“:

Das Digital Manifesto

Das Digital HR Manifesto stellt die Digitalisierung in den Dienst des menschlichen Beitrages zur Wettbewerbsfähigkeit.

Das Digital HR Manifesto zum Ausdrucken [PDF 65 KB]
Das Digital HR Manifesto auf Englisch [PDF 66 KB]

Mehr zum Digital HR Manifesto auf digital-hr-manifesto.org

Digitalisierung und Personalarbeit

Ergebnisse des Projektes „Digitalisierung und Personalarbeit“ [PDF 2,6 MB]

Film: Wie digitale Personalarbeit Innovation und Wettbewerbsfähigkeit stärken kann und wie nicht.
Axel Klopprogge über ein Projekt des Goinger Kreises. (Bei Vimeo ansehen)

Die Digitalisierung, so lautet die allgegenwärtige Botschaft, wird nicht nur die Produktwelt und Arbeitswelt, sondern auch die Personalarbeit verändern. Die Digitalisierung wird als unausweichlich und gleichbedeutend mit Innovation und Fortschritt beschrieben. Neue Arbeitsmodelle sollen anstelle von starrer Hierarchie und Kontrolle mehr Dezentralisierung, Autonomie und Flexibilisierung schaffen. Für die Personalarbeit wird versprochen, dass Prozesse nicht nur schneller und kostengünstiger durchgeführt, sondern Auswahl- und Entwicklungsentscheidungen sowie Leistungsbeurteilungen treffsicherer durchgeführt werden können. Aber leisten gegenwärtige Trends und Glaubenssätze und die sichtbaren Instrumente der Digitalisierung das wirklich? Der Goinger Kreis hat umfangreiches Datenmaterial ausgewertet und wissenschaftliche Studien analysiert. Das Ergebnis: „Die“ Digitalisierung gibt es nicht, sondern hinter dem scheinbar einheitlichen Begriff verbergen sich höchst unterschiedliche Anwendungsfelder und teilweise fragwürdige Philosophien. Personalarbeit läuft Gefahr, strategische Erfolgsfaktoren aus dem Blick zu verlieren. Im strategischen Bereich, wo es gerade nicht um genormte Lösungen geht, gelten andere Kriterien als in der Administration. Starre und eigentlich längst überwundene Menschenbilder und Führungsmodelle werden nicht dadurch besser, dass sie das Etikett „digital“ oder „smart“ tragen. Empathie, Vertrauen, Freiraum, Verantwortung und Vielfalt sind entscheidende Faktoren für die Innovations- und Veränderungsfähigkeit und damit für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Digitale HR Instrumente müssen so beschaffen sein, dass sie die Erfolgsfaktoren menschlichen Handelns unterstützen statt sie als Störfaktor beseitigen zu wollen. Diese Ergebnisse sind eingeflossen in das „Digital HR Manifesto – Zwölf Anforderungen an digitale HR Instrumente“

Foto: Axel Klopprogge

Ansprechpartner

Dr. Axel Klopprogge
axel.klopprogge@goinger-kreis.de

„Viele Instrumente der Digitalisierung rennen wie die Lemminge in Richtung Standardisierung und Vorhersehbarkeit. Wettbewerbsvorteile kann man aber nur mit Dingen erzielen, die weder standardisiert noch vorhersehbar sind.“