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Beitrag der Personalarbeit zur Innovationsfähigkeit

Innovationen entstehen nicht aus Forschungsmitteln, sondern aus den Mitarbeitern. Die Personalarbeit kann Bedingungen schaffen, die die Innovationsfähigkeit erhöhen.

Foto: Illustration Innovationsfähigkeit

Checkliste

Checkliste: Testen Sie die Innovationsfähigkeit Ihres Unternehmens [ PDF 852 KB]

Weitere Informationen

In unserem Buch können Sie mehr über den Beitrag der Personalarbeit zur Innovationsfähigkeit eines Unternehmens erfahren:
Zukunft Personal Beschäftigung, Hrsg. Goinger Kreis
Beitrag der Personalarbeit zur Innovationsfähigkeit von Unternehmen

Wer sich systematisch mit Kreativität und Innovationen beschäftigt, landet zwangsläufig beim Faktor Mensch. Dennoch hat die Personalarbeit, die ja eigentlich für den Faktor Mensch im Unternehmen zuständig ist, dieses Thema vernachlässigt. Man kann sich innovative Personalinstrumente vorstellen, man veranstaltet Workshops und lädt Kreative ein, aber es gibt wenig Ansätze, durch die Gestaltung der Arbeitsbedingungen und durch die alltägliche Personalarbeit zur Innovationsfähigkeit von Unternehmen beizutragen.

Der Goinger Kreis hat einen Ansatz entwickelt, um „Innovationskultur“ handhabbar zu machen. Vier Faktoren stehen dabei im Vordergrund. Als erstes muss Qualifikation die Basis für eine fundierte Kreativität schaffen. Personalmanager können sich zum Beispiel in der bildungspolitischen Diskussion engagieren, sie können Auswahlprozesse gestalten und den Mitarbeitern durch Job Rotation neue Perspektiven verschaffen. Zum zweiten ist es die Aufgabe eines innovationsfördernden Klimas, konkrete Innovationshindernisse zu beseitigen. Dies betrifft die Gestaltung von Gebäuden ebenso wie Führungskompetenz in gestalterischen Situationen. Elemente der Misstrauenskultur, die sich in vielen administrativen Prozessen finden, sollten beseitigt werden. Durch einen Prozess muss drittens der Weg von der Idee zur Innovation unterstützt werden. Die Personalarbeit muss sich dafür einsetzen, dass die Mitarbeiter wissen, welche Art von Innovation erwartet wird. Sie kann Anreizmodelle schaffen, die bewusst auf Innovationsbeiträge ausgerichtet sind. Und viertens geht es schließlich darum, den Wandel im Unternehmen zu bewältigen, der durch die Innovationen ausgelöst wird und der durchaus tiefgreifend und auch mit harten Maßnahmen verbunden sein kann. Eine Checkliste, die diese vier Faktoren widerspiegelt, dient der Standortbestimmung und gibt Denkanstöße, wie durch die Personalarbeit die Innovationsfähigkeit des eigenen Unternehmens verbessert werden kann.

Foto: Dr. Axel Klopprogge

Ansprechpartner

Dr. Axel Klopprogge
axel.klopprogge@goinger-kreis.de

„Eine Innovationskultur ist kein Geist, der durch die Gänge schwebt. Es ist viel mehr das Ergebnis von vielen konkreten Maßnahmen, Instrumenten und Entscheidungen, die auf den ersten Blick oft nichts mit Innovation zu tun zu haben scheinen.“